clemens portrait 204x300Guten Tag!

Ich habe in meinem Leben sehr viele erfreuliche und angenehme Dinge erlebt. Ich war verheiratet und habe meine zwei Kinder beim Aufwachsen begleitet. Vier Kleinunternehmen habe ich aufgebaut und spannende, arbeitsreiche Zeiten erlebt.
Ich habe aber auch das Leben mit seinen Tiefpunkten erlebt, die mich seinerzeit in Burn-Out und Depression brachten. Das aber war mein Glück, denn so fand ich endlich eine sehr tief gehende, psychotherapeutische Begleitung, mit der ich Probleme erfolgreich ursächlich und nachhaltig auflösen konnte. Zusätzliches Glück war, dass ich zugleich auf diese Weise die Schematherapie aus Sicht eines Patienten kennen lernte.

Nach meiner Therapie engagierte ich mich zunächst in Selbsthilfegruppen. Da erlebte ich, dass ich offensichtlich das Talent habe, Menschen erfolgreich begleiten zu können und dass ich  Freude und Erfüllung darin empfinde. Nach meinem Umzug nach Rottweil begann ich mit meiner Tätigkeit als Psychologischer Berater, bemerkte aber schnell , dass nur all zu leicht die Grenze zur Heilbehandlung überschritten werden könnte.

Konsequent entschied ich mich dazu, eine Ausbildung zum Heilpraktiker der Psychotherapie zu machen. Dabei fragte ich mich schon sehr früh, mit welchem Therapieverfahren ich denn arbeiten wollte. Schematherapie schien mir damals „eine Nummer zu groß” zu sein. Aber kein anderes Therapieverfahren habe ich als derart stimmig empfunden, wie die Schematherapie. Leider gab es keine Ausbildungseinrichtung hierfür.
Ich tat das, was ich bisher auch immer in meinem Leben gemacht hatte, wenn mich etwas begeisterte: Ich kaufte mir die erforderlichen Fachbücher, recherchierte im Internet und erlernte das, was ich damals als Patient natürlich nicht erhalten konnte.

Seit 2016 bemerkte ich, dass die Schematherapie viel zu wenig die Wahrnehmungen im Körper berücksichtigt. Gerade dies ist aber z.B. bei der Bearbeitung von Folgen eines Bindungs- / Entwicklungstrauma erforderlich. Ich begann, immer mehr erlebnisbasierte Methoden und Interventionen in meine Therapieangebote aufzunehmen wie z.B. Therapeutischer Tanz und ab 2017 auch das Therapeutische Klettern. Dann begegnete ich meiner Kollegin Dami Charf über ihre YouTube-Videos im Internet. Ähnlich wie damals bei meiner Entdeckung der Schematherapie für meine Angebote, so empfand ich die Aussagen von Dami Charf als absolut stimmig und in Einklang mit meinen Erfahrungen und den Folgen meines eigenen Entwicklungs- und Bindungstrauma.

Mit Begeisterung und Freude studierte ich Bücher zu diesem Themefeld wie z.B. Dami Charf: auch alte Wunden können heilen, Bessel van der Kolk: Verkörperter Schrecken, Stephen Porges: Polyvagaltheorie, Peter Levin: Somatic Experiencing und Laurence Heller: Entwicklungstrauma heilen. In 2019 entschloss ich mich dazu, bei Laurence Heller eine Fortbildung in dessen NARM-Methode (NARM = Neuroaffektives Beziehungsmodell) zu machen. Aufgrund der Corona-Zwangsmaßnahmen werde ich diese Fortbildung im Mai 2021 abschließen.

Wie schon oben erwähnt, bin ich es in meinem Leben gewohnt, mir ein benötigtes Wissen mit Begeisterung und starkem Engagement anzueignen. Diese Fähigkeit ist teilweise auch aufgrund stets knapper finanzieller Mittel entstanden: Fehlendes Eigenkapital musste ich durch meine Arbeitsleistung ersetzen. Nur so konnte ich damals meine drei Kleinunternehmen (HiFi-Elektronik, Industrie-Elektronik, Marketing und Werbung) und zuletzt auch meine Praxis aufbauen. In diesen Unternehmen wurde immer das KnowHow aus den Bereichen Büro-IT, Datensicherheit, Buchhaltung, Eigenwerbung benötigt.

So wird auch verständlich, warum ich über ein so breit gefächertes Wissen verfüge. Und das möchte ich nun in meiner Heilpraktikerschule gerne weiter geben. Ich fände es einfach zu schade, wenn ich es für mich behalten würde. Ich pflege eine kooperative Einstellung, statt ein neoliberales Konkurrenz- und Neid-Denken. Die Herausforderungen unserer Zeit können nur im Miteinander gemeistert werden!
Zudem bringt es mir Freude und Erfüllung, Wissen und Erfahrung weiter zu geben und mit anderen Menschen gemeinsam etwas zu erreichen. Diese Freude erlebe ich mit meinen Klienten genau so wie mit den Teilnehmern meiner Angebote hier.

Mit den Angeboten meiner Heilpraktikerschule lade ich Sie herzlich ein, gemeinsam viel zu erreichen!