mehr Therapieplätze schaffen mit preisgünstigen Angeboten

Die seit März 2020 weltweit bestehenden Corona-Zwangsmaßnahmen stellen aus meiner Sicht für die meisten Menschen eine potenziell traumatisierende Lebenszeit dar, unabhängig davon, ob sie diese Belastung bewusst wahrnehmen oder verdrängen. Schon bisher gab es viel zu wenige Therapeuten in Deutschland und Wartezeiten auf einen Therapieplatz von bis zu einem Jahr waren die Folge. jetzt haben wir aufgrund der psychischen Folgen weltweit einen derart gigantischen Therapiebedarf, dass neue und unkonventionelle Angebote dringend geschaffen werden müssen.

Die Corona-Zwangsmaßnahmen in Verbindung mit gezielter Panik-Mache der Medien und verantwortungsloser, teils korrupter Politiker führten die Menschen in eine Stimmung massiver Ängste und Unsicherheit – auch vor materieller Unsicherheit und Verlustängsten. Für mich ist es daher verständlich, dass immer mehr Menschen trotz dringendem Bedarf an Psychotherapie keine kostenintensiven Therapie-Angebote nutzen wollen.

Zugleich müssen auch wir Therapeuten unser Auskommen haben, wenn wir unsere wertvollen Therapieleistungen erbringen. Ich habe den Eindruck, dass die Zeiten vorbei sind, in denen wir mit hohen Mietkosten unsere Praxisräume bereit halten für die bisher üblichen Einzel-Therapietermine. Für Gruppentherapie sind aber die üblichen Praxisräumlichkeiten meist zu klein.

Alle drei Herausforderungen können wir mit neuartigen Gruppentherapie-Angebote lösen, die in gemeinschaftlich genutzten Praxisräumen statt finden.

Ziele des Netzwerks

Für unsere Klienten:

Wir schaffen zusätzliche Therapieplätze sowie neue, attraktive und bezahlbare Therapie-Angebote und nutzen darin die effizientesten Therapiemethoden, wie sie aus der Gemeinschaft der Therapeuten dieses Netzwerks eingebracht und erprobt werden.
Ferner müssen unsere neuartigen Therapie-Angebote für die Menschen besser sichtbar und damit leichter erreichbar werden. Hierzu können wir Therapeuten gemeinsam öffentliche Veranstaltungen durchführen mit Vorträgen, Gesprächsangeboten oder sogar in Form freizeitähnlicher Angebote zum einfachen Sich-Einander-Kennenlernen.

Für uns Therapeuten:

Ich sehe die Zeit gekommen für neue Ideen, Konzepte und Strategien sowie neue Therapieformen und Angebote. Diese möchte ich mit Ihnen, liebe Kollegen, gemeinsam entwickeln und in die Tat umsetzen. Sie dürfen also gespannt sein auf Vernetzung, auf kooperatives, kollegiales Miteinander, auf kollegialen fachlichen und menschlichen Austausch, auf das gemeinsame Entwickeln und Gestalten von neuartigen Therapie-Angeboten.

Diese Entwicklung sehe ich auf uns alle zu kommen:

  • Die psychische Not greift immer mehr um sich und der Therapiebedarf steigt gewaltig. Besonders für Kinder und Jugendliche ist die Situation traumatisierend: Sie fühlen sich oft hilflos ausgeliefert, nicht mehr-selbst wirksam, einsam unbd isoliert… – Wichtige psychische Entwicklungsschritte können nur eingeschränkt vollzogen werden. Es besteht zunehmend Bedarf an "Nach-Entwicklung".
    Erwachsene leiden unter Angst und Unsicherheit in Bezug auf die Zukunft, die materielle Sicherheit, die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die Sorge um den Schutz der Familie.
    Kurzum: Der Therapiebedarf steigt extrem an. Schon bisher konnten die vorhandenen Psychotherapeuten und Kliniken dem Bedarf nicht gerecht werden.
    Wie können wir möglichst rasch qualifizierte Therapieplätze bereit stellen? Eigentlich sehe ich hierzu nur die Möglichkeit, Gruppentherapie verstärkt anzubieten.

  • Aufgrund von zunehmender Inflation, zunehmender Erwerbslosigkeit, aufgrund von materiellen Ängsten werden immer weniger Menschen dazu in der Lage sein, eine privat finanzierte Psychotherapie in Anspuch zu nehmen. Wie können wir kostengünstige aber hoch qualifizierte Therapieplätze in möglichst großer Zahl bereit stellen und gleichzeitig als Therapeuten ein realistisches faires Auskommen erwirtschaften?
    Auch hier sehe ich nur die Möglichkeit, Gruppentherapie verstärkt anzubieten.

  • Meiner Ansicht nach befinden sich viele Menschen aufgrund der Corona-Zwangsmaßnahmen und der damit einhergehenden psychischen Deformierungen in einem Zustand, in dem die traumatisierenden Kräfte ständig weiter einwirken. Bisher vertrete ich die Ansicht, dass eine Psychotherapie erst dann erfolgreich sein kann, wenn der Klient sich nicht mehr in der traumatisierenden Situation befindet (z.B. Gewalt und Angst in Partnerschaften). Jetzt aber sehe ich die Notwendigkeit, mit Menschen therapeutisch zu arbeiten und sie zu unterstützen, noch während die traumatisierenden Kräfte weiter einwirken.
    Da stellt sich die Frage, mit welchen therapeutischen Angeboten, Konzepten und Methoden können wir die Menschen am besten begleiten, damit sie an dem Druck der Ereignisse nicht zerbrechen, sondern am besten gestärkt daraus hervor gehen? Welche uns Therapeuten bekannte und bewährte Methoden sind geeignet für eine Anwendung im gruppentherapeutischen Setting?

  • Als erfahrener Traumatherapeut, speziell für die Folgen von kindlicher Traumatisierungen und selbst Betroffener von derartigen Kindheitserfahrungen weiß ich, wie wichtig Bindung, Beziehung, Gemeinschaft und soziales Miteinander sind. Alle Säugetiere und vor allem der hoch entwickelte Mensch haben genetisch programmiert, dass sie angesichts von tatsächlichen (oder vermeintlichen) Gefahren zusammen stehen – einfach weil die Gruppe / Gemeinschaft viel bessere Überlebenschancen hat. Aber die Corona-Zwangsmaßnahmen sowie die damit einhergehende Spaltung in der Gesellschaft hat für viele Menschen zu einer schrecklichen Vereinsamung und Vereinzelung geführt.
    Teil eines zeitgemäßen Psychotherapie-Angebots sollte es meiner Ansicht nach sein, dieser bewusst herbei geführten Zerstörung menschlicher Beziehungen und Bindungen eine Gegenkraft entgegen zu setzen. Die Frage, die daraus entsteht:
    Welche Angebote können und sollten wir im Rahmen von Psychotherapie erschaffen, die der Vereinsamung und Isolierung der Menschen entgegen wirkt, sodass ein Miteinander wieder als erfreulich und Sicherheit spendend empfunden und genossen werden kann? Wahrscheinlich brauchen wir zusätzlich zu Therapie-Angeboten auch freizeitähnliche Angebote zur Stärung der Resilienz und somit zur Prävention.

  • Ich bin zwar ein erfahrener Trauma-Therapeut mit über 13-jähriger Praxiserfahrung. Aber ich sehe mich nicht als denjenigen, der schon die Konzepte und Antworten auf die obigen Fragen und Herausforderungen in der Tasche hat! – Ich wünsche mir kollegiale Vernetzung, kollegialen Austausch und Zusammenarbeit, damit wir gemeinsam den in der heutigen Zeit anstehenden Herausforderungen mit einem zeitgemäßen Therapie-Angebot begegnen können.

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