Werbe-Strategie und -Planung — nicht so einfach

Die erste Frage meiner Kunden ist oft: „Welche Werbemaßnahmen sollte ich unter Berücksichtigung meines begrenzten Budgets am besten durchführen, um mein Ziel zu erreichen?” — Leider ist es nicht so einfach, denn…

…diese Frage kann erst beantwortet werden, nachdem geklärt ist, welche Zielgruppe(n) das Angebot attraktiv finden werden und auf welchen Wegen man diese am besten mit Werbemaßnahmen erreicht. Daraus ergibt sich die Art der Werbemaßnahmen, der voraussichtliche Aufwand je Kontakt zu einem potenziellen Interessenten und auch, wie oft voraussichtlich der Werbeimpuls auf den potenziellen Interessenten einwirken muss, ehe mit einer Anfrage gerechnet werden kann.

Beispiel: Kleinanzeigenwerbung

Diese Werbung wird von sehr vielen Menschen wahrgenommen, obwohl sie kein Interesse haben. Das nennt man Streuverlust. Zudem befinden wir uns in einer Gesellschaft der Reizüberflutung mit Informationen. Um uns zu schützen, blenden wir durch fast schon unbewusste, kleine Entscheidungen spontan alles aus, was uns nicht sofort interessiert. So kommt es, dass sogar potenzielle Interessenten für unsere Angebote erst dann beginnen, die Kleinanzeigen wahrzunehmen, wenn diese immer am gleichen Wochentag in möglichst gleicher Positionierung, in immer gleicher, auffälliger Gestaltung mindestens 20 mal in Folge erschienen sind.
Wirklich inhaltlich wahrgenommen und bewusst gelesen wird unsere Kleinanzeige aber meist erst nach weiteren 10 bis 15 Veröffentlichungen. Bei einem Wochenblatt vergeht so tatsächlich meist über 1/2 Jahr, ehe wir mit ersten Werbeerfolgen rechnen können!

Beispiel: Flyer / Folder

Hier besteht die hauptsächliche Schwierigkeit darin, die Werbemittel möglichst verlustarm an die richtigen Menschen, nämlich die Zielgruppe zu bringen. Eine Möglichkeit ist das Auslegen in Einzelhandelsgeschäften, in Apotheken, Drogerien. Leider sinkt die Bereitschaft zum Auslegen, je mehr Werbungtreibende ebenfalls diese Idee verfolgen. Wir könnten sie auch bei thematisch passenden Veranstaltungen persönlich verteilen, wobei wir aber auf die Rechte der Veranstalter achten müssen.
Aber seien Sie mal ehrlich: Wie oft haben Sie schon ausliegende oder Ihnen übergebene Werbemittel eingesteckt und spätestens zu Hause gleich wieder „entsorgt”? — Von der „Verteilung” über die Briefkästen wollen wir lieber erst gar nicht reden!

Beispiel: Ihr persönlicher Einsatz

Die beste Werbemaßnahme gründet auf dem persönlichen Kontakt zu Ihnen! So haben die potenziellen Interessenten Gelegenheit, Sie persönlich kennen zu lernen, sich ein Bild zu machen, nachspüren, ob Sympathie da ist usw. Sie könnten z.B. Buchlesungen in Buchhandlungen durchführen mit anschließender Diskussion. Sie könnten öffentliche Vorträge halten und dabei auch Diskussionen zu Themen der Gesundheitsvorsorge veranstalten. Sie könnten bei geeignetem Wetter draußen kleine öffentliche Events veranstalten wie z.B. QuiGong für Jedermann oder meditative Entspannungen. Usw. usw. … Ich will aber nicht alles verraten, was mir da sonst noch so einfällt! Sonst hätten Sie doch keinen Grund mehr, mich zu beauftragen! 

Und konkret?

Mit diesen Beispielen wollte ich nur aufzeigen, dass Werbemaßnahmen — gerade bei kleinen Budgets — sorgfältig geplant werden müssen, wenn sie Erfolg bringen und effizient sein sollen.
Ich habe bereits vier verschiedene Kleinunternehmen aufgebaut und hatte jedes Mal nur minimale Mittel für Werbung zur Verfügung. Dennoch konnte ich jedes Mal erfolgreich starten.

Ich setze mein KnowHow auch gerne für Sie ein!