Lernen mit ungewöhnlicher Grundhaltung: kooperativ und nicht-hierarchisch

Ein Therapeut hat nie ausgelernt und in Lehrbüchern steht nicht alles, was in der Realität vorkommt. Und manchmal steht auch Mist drin, der durch Jahrzehnte ständiger und ungeprüfter Wiederholung nicht zur Wahrheit wird. Jeder Therapeut sollte auch von seinen Klienten lernen! Und der Dozent auch von seinen Studenten!

Neben der Wissensvermittlung steht der Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern und die Bereitschaft, sich mit den eigenen psychischen Problemen einzubringen, im Vordergrund. Nur so ist es möglich, im Rahmen des Studiums realistische Therapiestunden durchzuführen, in denen das vermittelte Wissen direkt angewendet werden kann. Bei Bedarf können die Teilnehmer im Anschluss an die Kurse / Seminare auch Lehrtherapie in Anspruch nehmen.
Grundlage ist also ein nicht-hierarchisches, kooperatives Denken und Handeln von Teilnehmern und Dozenten.

Und warum heißt es: »IdeeCreativ«?

Jede engagierte Psychotherapie sehe ich aufgrund meiner Erfahrung als hoch creative Tätigkeit an: Die Klienten sind vielfältig in ihren Bedürfnissen und genau so vielfältig sollten unsere Therapiemethoden sein. Aber auch die Führung einer Heilpraxis erfordert eine Menge Creativität und Ideen, um im „Gesundheitsmarkt” bestehen zu können. – Wir Heilpraktiker müssen trotz hohem Kostendruck unsere Klienten durch teure Werbemaßnahmen gewinnen, während approbierte Psychotherapeuten ihre Klienten mühelos durch Zuweisung erhalten und über Wartelisten teils auf ein Jahr oder mehr ausgebucht sind. Heilpraktiker müssen Einfallsreichtum (Ideen) und Creativität einsetzen – IdeeCreativ eben!

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alle Angebote richten sich nur an Heilpraktiker der Psychotherapie (keine Prüfungsvorbereitung usw.)

Meine Angebote richten sich ausschließlich an Heilpraktiker der Psychotherapie und lassen sich in drei Themenbereiche ordnen:

  1. Aus- und Fortbildung in Schematherapie
  2. Ausbildung in therapeutischen Methoden
  3. Praxisführung (z.B. Praxisorganisation, Praxis-Finanzen, Marketing & Werbung, Praxis-IT und Datenschutz)

Alle Fortbildungen sind als Wochenend-Veranstaltungen konzipiert.
Die Ausbildung in Schematherapie wird in einwöchigen Kursteilen angeboten.
Alle Angebote finden als Präsenz-Studium statt. (keine Tele-Schulung)

zum Thema „Online-Learning”

Zahlreiche Heilpraktikerschulen verzichten inzwischen auf den aufwendigen und teuren Präsenz-Unterricht und bieten das Lernen über Internet-Live-Videostreams an, teils auch interaktiv. Sie behaupten, dass dies dem Wunsch der Studierenden nach flexiblem Lernen entgegen käme.
Ich glaube, es geht nur um Kosteneinsparung! Bei der leider weit verbreiteten Zielsetzung, möglichst die Schüler durch die Prüfungen zu bringen, mag tatsächlich ein solcher Fernunterricht sinnvoll sein. Aber wenn es um das Erlernen von Therapieverfahren sowie das Erproben realer Therapiestunden und den flexiblen, creativen Einsatz von Therapiemethoden geht, finde ich Präsenz-Studium unverzichtbar. Menschen müssen sich real auf allen Wahrnehmungskanälen (Stimme, Mimik, Gestik, Körpersprache) wahrnehmen, um therapeutisch bestmöglich reagieren zu können. Therapie ist Beziehungsarbeit – und die funktioniert nur eingeschränkt über Videokonferenzen und Telefon.

Menschliche Qualitäten zählen

Das Fachwissen, das in der schriftlichen Prüfung abgfragt wird, kann sich jeder aus Fachbüchern aneignen. Aber damit wird kann man nicht psychotherapeutisch arbeiten! – Oft wird in der mündlichen Prüfung gefragt, was denn der wichtigste Wirkungsfaktor in der Therapie sei.
Die richtige Antwort: Die Beziehung zwischen Klient und Therapeut.

Diese Beziehung kann aber nur derjenige konstruktiv und frei zum Wohle des Klienten gestalten, der seine eigenen menschlichen Qualitäten und seine eigene Beziehungsfähigkeit weit genug entwickelt hat. Und genau dies kommt in den meisten Heilpraktikerschulen äußerst selten vor! (Ich wollte zunächst meine Fortbildungen als Dozent an anderen Heilpraktikerschulen durchführen. Aber an derartigen Inhalten bestand bisher bei keiner Heilpraktikerschule Interesse.)

Lernen in realen Therapie-Situationen + Supervision + Eigen-Therapie

Meinen Informationen nach bietet keine einzige Heilpraktikerschule eine Ausbildung in Therapieverfahren an, bei denen an realen Therapie-Situationen geübt wird. Approbierte Psychotherapeuten haben eine Eigen-Therapie (Supervision) und außerdem ihr praktisches Jahr, in dem sie (in guten Kliniken) unter Supervision arbeiten und so von erfahrenen Kollegen Anleitung und sichere Begleitung erhalten. Für Heilpraktiker der Psychotherapie fand ich nichts Vergleichbares. – Mein Ziel ist also, eine Aus- und Fortbildung anzubieten, die genau diese praktischen Erfahrungen vermittelt.

Natürlich können wir unsere Klienten nicht zu „Experimentierzwecken” in die Heilpraktikerschule einladen und jeder versucht sich dann mal… – Die Lösung ist eigentlich ganz einfach, benötigt aber auch sehr viel Mut von meinen Seminar-Teilnehmern:

Gemäß der Schematherapie wächst ein Mensch um so stärker und seinen Potenzialen gemäß auf, je mehr seine menschlichen Grundbedürfnisse erfüllt worden sind. Tatsache ist aber, dass Eltern keine „Elternschule” besuchen können, in denen dieses Wissen vermittelt wird. Folglich bleiben zahlreiche Grundbedürfnisse unerfüllt oder werden verletzt. Letztlich tragen deshalb alle Menschen auf der Welt eine mehr oder weniger starke Beeinträchtigung in sich. Natürlich sind deshalb nicht alle Menschen therapiebedürftig. Aber jeder hätte Dinge, die zu klären es sich lohnt.

Jeder Seminar-Teilnehmer ist daher gebeten, im Studium in die Rolle des Klienten zu schlüpfen und seine schwachen Seiten den fachkundigen Kollegen zu zeigen, damit er daran therapeutisch arbeiten kann. Jeder Kollege schlüpft dann in die Rolle des Therapeuten – aber auch in die Rolle des Supervisors. Und auch ich als Leiter werde mich als Gleicher unter Gleichen in diese Rollen einbringen!

Nochmals zur Sicherheit, damit ich recht verstanden werde: Es geht nicht um „Rollenspiele”, sondern darum, dass jeder Teilnehmer an seinen persönlichen Schwächen arbeiten kann! Das ist sowohl „Eigentherapie” als auch „Supervision” als auch „Lernen in realen Therapie-Situationen”. – Ich kann mir keine effizientere Methode in einer Heilpraktikerschule vorstellen!

Schrecken Sie nun vor einer Teilnahme zurück, weil von Ihnen erwartet wird, sich mit sehr persönlichen und intimen Dingen relativ fremden Menschen gegenüber zu offenbaren? – Dann frage ich Sie, warum Sie aber ganz selbstverständlich erwarten, dass Ihre Klienten sich Ihnen gegenüber in ähnlicher Weise im Rahmen einer Therapiestunde offenbaren sollen!
Wenn Sie nicht bereit sind, für Ihre Ausbildung das zu tun, was Sie von Ihren Klienten alltäglich erwarten, sollten Sie ernsthaft darüber nachdenken, ob der Beruf des Heilpraktikers der Psychotherapie das richtige für Sie ist!

Lernen in effizienten Kleinstgruppen

In zahlreichen Untersuchungen fand man heraus, dass die optimale Gruppengröße z.B. für Gruppentherapie bei etwa 8 bis 10 Teilnehmern liegt. Unterhalb von 6 Teilnehmern fehlt die Vielfalt dessen, was eingebracht wird, sodass es an Gruppendynamik mangelt. Und oberhalb von 12 Teilnehmern neigt die Gruppe zu ungünstiger Gruppendynamik wie z.B. Grüppchenbildung, Konkurrenz, oder zum Zerreden von Themen.

Deshalb finden alle Aus- und Fortbildungs-Angebote in Kleinstgruppen von 6 bis ca. 10 Teilnehmern statt. Nur die Fortbildungs-Angebote zur Praxisführung können mit bis zu 15 Teilnehmern (mindestens 6) durchgeführt werden.